Wohnen im Umbruch – Das Erbe des Einfamilienhauses
Kaum eine Wohnform ist in unseren kollektiven Vorstellungen so fest verwurzelt wie das Einfamilienhaus. Es steht für Freiheit, Geborgenheit und Selbstverwirklichung – vor allem im Westen Österreichs, etwa in Vorarlberg, wo das sprichwörtliche "Schaffa, schaffa, Hüsle baua" nicht etwa verklungen ist, sondern vielerorts noch immer als Lebensentwurf gilt und als Erfolgsmodell beworben wird.
Doch genau hier setzt die Kritik an: Während Fachkreise zunehmend ein Umdenken einfordern, bleibt das Einfamilienhaus gesellschaftlich wie ökonomisch stark verankert – mit teils problematischen Folgen. Im Rahmen unserer Forschungslabore "F-Lab" haben Mitarbeiter:innen unseres Bregenzer Büros die Studie "Das Erbe des Einfamilienhauses" erarbeitet. Der Beitrag schafft Raum für Reflexion, Kritik und neue Perspektiven auf eine Wohnform im Spannungsfeld zwischen Ideal und Realität.
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