Seegut am Tegernsee, Bad Wiessee (DE)
Neubau, Holzbau

Auftraggeberin: Seegut am Tegernsee Holding GmbH
Standort: D-83707 Bad Wiessee
Architektur: Dietrich Untertrifaller, Innauer Matt, Maier Neuberger, LSA, Stephan Huber Landschaftsarchitektur
Bauzeit: 2024 – 2029
Grundstücksfläche: 38.000 m²
Programm: Premium-Hotelanlage mit ca. 170 Betten, Restaurants, Bars, Café, Dorfladen, Veranstaltungsräumlichkeiten, Gesundheits- und Spa-Bereich mit Yogapavillon, 34 Apartments

Visualisierung: Jonas Bloch, München
Fotos: Henning Koepke
Lageplan: Enea Landscape Architecture, Zürich, https://enea.ch/

Team
Aylin Arikan, Rainer Baldauf (Projektleitung), Ann-Kathrin Binder, Laura Böhmer, Anna-Lena Buffler, Nuh Dereköy, Stephanie Fischer, Jannik Gebert, Sarah Kalß, Markus König, Eva Kukurīte, Kenta Mabuchi (Projektleitung), Lea Nimz, Peter Nußbaumer, Simon Pirschl, Christian Porath, Michelle Remensperger, Wilhelm Schnabl (Projektleitung), Sarah Nastasia Sturek, Laura Untertrifaller, Jana Wörn

Text: Gerlinde Jüttner

Fachplanung
Statik: Sailer Stepan, München
Haustechnik, Elektrik: Wolfgang Spiegl, München
Bauphysik: GN Bauphysik, Stuttgart
Brandschutz: Steinlehner, München
Landschaft: Stephan Huber Landschaftsarchitektur, München
Projektsteuerung: Masterplan, München

Ortstypischer Baustil zeitgemäß interpretiert

Mit dem "Seegut am Tegernsee“ entsteht direkt an der Seepromenade ein neuer Ortsteil. Er gliedert sich in drei Bereiche: das Hotel im Norden, Apartments im Süden und einen öffentlichen Bereich mit Wirtshaus und Kunstscheune in der Mitte. Eingebettet ist das Ensemble in ein weitläufiges und vielfältiges Grünraumkonzept. Architektur und Anordnung der 25 Einzelbausteine greifen den ortstypischen Baustil auf, transformieren diesen in zeitgemäßer Weise und integrieren das Seegut harmonisch in die umgebende Landschaft.

Die Bauten werden Großteils in nachhaltiger Holzbauweise errichtet. Den Wärme- und Kältebedarf deckt eine thermische Seewassernutzung. Geplant und umgesetzt wird das Projekt von vier Architektenteams – Dietrich Untertrifaller, Maier Neuberger, Innauer Matt und LSA. Die verbindende Klammer der Außenanlagen gestaltet Stephan Huber Landschaftsarchitektur.

Hotel, Wirtshaus und Kulturscheune

Die Hotelanlage umfasst etwa 170 Betten in Zimmern und Suiten bis hin zu einzelnen Häusern für Gruppen und Familien. Ein Wellbeing- und Spa-Areal mit Yogapavillon rundet das Angebot ab. Zum öffentlich zugänglichen Bereich gehören ein Wirtshaus mit Biergarten, ein Veranstaltungssaal sowie die Kulturscheune. Hier können auf zirka 400 m² Ausstellungen und Konzerte stattfinden.

Die Seepromenade bleibt natürlich frei zugängig, ebenso wie die neue, attraktiv gestaltete Wegführung zum See.

Impressionen von der Baustelle

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Rote Wand Gourmet Hotel, Lech-Zug (AT)
Neubau, Bauen im Bestand, Sanierung, Holzbau

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