AT60 – Haus der Österreichischen Wirtschaft, Brüssel (BE)
Construire dans l'existant, Rénovation

Auftraggeberin: WKO Immobilienmanagement GmbH Wien
Standort: B-1000 Brüssel, Avenue de Cortenbergh 60
Architektur: Dietrich Untertrifaller
Interior Design: Viereck Architekten
Wettbewerb: 2022
Bauzeit: 2024 – 2025
Fläche: 7.500 m² gesamt

Partner
Altstadt office for Architecture, Brüssel
Eld, Antwerpen

Fotos: © Johnny Umans

Team
Rebecca Burjack, Christina Kimmerle (Projektleitung), Lukas Kral (Prozessmanagement)

Text: Gerlinde Jüttner

Planung
Statik: Bollinger+Grohmann, Brüssel
Energie: Team GMI, Wien
Bauphysik: Daidalos Peutz, Leuven
Brandschutz: FPC, Antwerpen

Offenheit, Transparenz und Dialog

AT60 – das Haus der österreichischen Wirtschaft inmitten des Europaviertels in Brüssel setzt ein starkes Zeichen für die Sichtbarkeit und Vernetzung der österreichischen Wirtschaft auf EU-Ebene. Die neue Drehscheibe vereint die Wirtschaftskammer Österreich und ihre Partnerorganisationen unter einem Dach.  

Mit dem Umbau und der Sanierung des AT60 haben wir gemeinsam mit der WKO und Viereck Architekten einen Ort geschaffen, der Funktionalität und Identität mit einem starken architektonischen Statement verbindet. Das neue Interior Design reflektiert Offenheit, Transparenz und Dialog – mit lichtdurchfluteten Räumen, modernsten Büros und flexiblen Meetingzonen.

Das traditionelle Wiener Kaffeehaus im Erdgeschoss lädt ein zu Networking oder Entspannung in gemütlicher Atmosphäre.

Raum für Vernetzung und Repräsentation

Die ersten beiden Geschosse bieten eine Vielzahl an hochwertigen Gemeinschaftsflächen für unterschiedliche Bedürfnisse. Im Erdgeschoss heißen eine einladende Lobby, ein traditionelles Wiener Kaffeehaus, eine Business-Lounge sowie flexibel nutzbare Veranstaltungsbereiche Gäste und Nutzer:innen willkommen. Im ersten Obergeschoss ergänzen ein teilbarer Konferenzraum, ein exklusiver Boardroom und informelle Meeting-Bereiche das Angebot – ideal für Konferenzen, Sitzungen und Besprechungen in unterschiedlichstem Rahmen.

Viel Glas sorgt für Transparenz und lichtdurchflutete Büros.

Die raumhohen Glastüren öffnen sich zur Terrasse und in den Garten.

Der geschwungene Eingang und die zweigeschossige Lobby bilden ein attraktives und repräsentatives Entrée.

Die WKO erwarb 2022 das Bürohaus aus den 1990er Jahren. Bei laufendem Betrieb haben wir das Gebäude saniert, umgebaut und ergänzt und daraus für die österreichische Wirtschaft eine Drehscheibe für Information, Kommunikation und Vernetzung in der Europäischen Union geschaffen.

Lageplan
Schnitt mit Funktionen
Grundriss E0
Grundriss E1